Kinder in Deutschland aus der Unterschicht fühlen sich benachteiligt Studie des christlichen Kinderhilfswerkes World Vision mit einem Kommentar der Redaktion Nachhilfe.Name
Lieber Leser, lieber Schüler,
fühlst Du Dich benachteiligt?
Laut einer aktuellen Studie des christlichen Kinderhilfswerkes World Vision fühlen sich Kinder in Deutschland aus der Unterschicht benachteiligt. Die Studie wurde nach dem Vorbild der anerkannten Shell-Studie durchgeführt. Es wurden dabei erstmals Kinder in Deutschland, insgesamt knapp 1600 im Alter von acht bis elf Jahren nach ihrer Zufriedenheit und nach ihren Wünschen im Leben befragt.
Zu welchem Ergebnis kommt die Studie?
Laut der World Vision- Studie schätzen Schüler aus sozial schwächeren Schichten ihre Leistungsfähigkeit geringer ein, als die gleichaltriger Kinder aus der Mittel- und Oberschicht. Sie halten ihre Aussichten auf gute Schulabschlüsse für schlechter. Sie vermissen die Zuwendung ihrer Eltern und glauben nicht, dass Politiker bereit sind, sie zu unterstützen. Sie fürchten sich vor Arbeitslosigkeit für sich selbst und für ihre Eltern.
Andererseits haben viele gemäß der Studie ein sehr inniges Verhältnis zu ihren Eltern und fühlen sich insgesamt zufrieden und zu Hause sicher und geborgen.
Die soziale Herkunft der Kinder in Deutschland bestimme, was in der Zukunft aus ihnen wird. Das Ergebnis erinnert an die in den vergangenen Jahren viel zitierten Erkenntnisse aus der Pisa Studie.
Sind Kinder aus sozial schwachen Familien in Deutschland benachteiligt? - Ein Kommentar der Redaktion Nachhilfe.Name
Teilst Du die Ansichten und Deutungen aus der Studie?
Es scheint wirklich so zu sein, dass Kinder aus sozial schwächeren Schichten Nachteile in Schule und Bildung haben.
Wesentliche Fragen für Betroffene, die sich vor diesem Hintergrund stellen sind zunächst mal:
- Wie gehe ich mit meinen gesellschaftlichen Nachteilen um?
- Was kann ich selbst tun, um meine Chancen zu meinen Gunsten zu verbessern?
- Was kann ich tun, um aus der Rolle des Benachteiligen zu schlüpfen und mittel- und langfristig auch zu den erfolgreichen und glücklichen Menschen zu gehören?
- Wo will ich denn langfristig selbst hin?
- Will ich weiterhin zu den Minderbemittelten gehören oder habe ich eine langfristige Vision, die mich davon befreit?
- Habe ich etwas, auf das ich zu streben kann?
Was ist das Kernproblem benachteiligter Kinder?Manche Eltern von Kindern aus der Unterschicht haben einen relativ niedrigen Bildungsstand. So sind sie nicht selten mit existenziellen Fragen konfrontiert. Dadurch bleibt ihnen nicht viel Kraft, sich weiterzuentwickeln und ihren Kindern besondere Aufmerksamkeit beizumessen. Zum Teil sind sie im schulischen Bereich nicht in der Lage, Ihre Kinder wirksam zu fördern.
Weniger geförderte Kinder haben oft Nachteile, die sich unter anderem auch bei den schulischen Leistungen bemerkbar manchen können. So gelangen manche dieser Kinder zu dem Glauben, sie wären chancenlos, es einmal besser zu haben und zu Wohlstand und Überfluss zu gelangen. Die Chance, dass sich dieser Glaube im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung dann auch tatsächlich realisiert ist sehr groß. Nur wenn es gelingt, diese Überzeugung aufzulockern und abzuschütteln ist der Weg frei, um aus der Begrenztheit auszubrechen.
Vorschläge der Redaktion Nachhilfe.Name für Kinder und Familien, die sich in Sachen Bildung benachteiligt fühlen:- Nimm Dein Leben mit einem kraftvollen Entschluss in Deine eigene Hand!
- Setze Dir eigene Ziele (wie in unserem Artikel Problem mit der Schule beschrieben
).- Denke nicht über Deine Nachteile, Deine Gefahren, Deine Risiken und was sonst schlimmes passieren kann nach! Lösche diese Gedanken, wann immer sie kommen, sonst besteht die Gefahr, dass diese wahr werden, weil Du Dich Durch Deine Furcht erst recht darauf konzentrierst.
- Finde für Dich Einstellungen, die Dich näher zu Deinen Zielen hinbringen. Du erkennst solche Einstellungen daran, dass sie sich gut anfühlen.
- Konzentriere Dich voll auf Deine Ziele und Wünsche und arbeite in kleinen, und überschaubaren Schritten an deren Realisierung.
- Entwickle einen festen Glauben, dass Du diese Ziele wirklich für Dich erreichen kannst, indem Du Dir immer wieder das Gelingen vorstellst. So wird dieser Glaube für Dich in Deinem realen Leben Bestätigung finden.
- Lösche Einstellungen, die sich für Dich nicht gut anfühlen, die Dich einschränken.
Bsp. „Ich hab sowieso keine Chance...“ „Ich lande ja sowieso in der Arbeitslosigkeit...“
Ersetze dann diese Einstellungen durch neue, wie zum Beispiel: „Ich überlege mir genau, was ich schaffen will. Ich setze mir Ziele und gelange mit kleinen, täglichen Erfolgen Schritt für Schritt dahin, wo ich will."
Solche Themen werden übrigens auch in unseren
Seminaren für Schüler bearbeitet.
Wenn Du Dich als benachteiligt bezeichnest, wirkt das demotivierend. Selbstbegrenzungen lassen sich glücklicherweise ändern. Befreie Deine Gedanken! Betrachte sie als änderbar! Dann kannst Du selbst bestimmen, was Du erleben willst.
Viel Erfolg und jede Menge Motivation auf dem Weg zu neuen Chancen und Hoffnungen!
Wüscht Dir die Redaktion Nachhilfe.Name
Verfasser: Tobias Abend