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Lecker und gesund

Was bedeutet es, sich natürlich, lecker und gesund zu essen?
Lecker und gesund ist KEIN Widerspruch!

Teil 3 unseres Interviews "ernähren, gesund natürlich"

- Interview mit Naturforschern über lecker und gesund essen
- tiefes Verständnis für die Natur des menschlichen Körpers
- Über die Auswirkungen natürlicher, gesunder Ernährung auf den menschlichen Körper
- Überwindung und Umgang mit Problemen bei der Umstellung auf natürliche Ernährung
- wie man unabhängig werden kann vom staatlichen Gesundheitssystem und von Medizin


Fortsetzung der Interviews "ernähren gesund und natürlich", Teil 1
und Teil 2

Redaktion Lernen Fühlen Verstehen (l-f-v.de):

Ihr macht so einen zufriedenen, glücklichen und überzeugenden Eindruck. Was begeistert Euch am meisten am natürlichen Essen?

Ernährungsforscher:

Für mich hat sich hierdurch eine ganz neue Welt aufgetan. Ich habe an mir erlebt, dass ich durch natürliches Essen vollkommen unabhängig sein kann von Ärzten, Apotheken und Gesundheitssystemen. Das begeistert mich und ich empfinde das als eine riesige Erleichterung. Seit mir das klar wurde fühle ich mich neu geboren. Dadurch fielen Zentnerlasten von mir ab. Wenn ich daran denke, wie viel Zeit ich früher mit Arztbesuchen, Erkältungen, Infektionen und ähnlichem verbracht habe, das ist jetzt fast alles weg. Nur noch selten kommt ein leichter Schnupfen. Auch das Tabletten schlucken hat ein Ende, wenn man sich mit der Natur der Ernährung verbündet.

Ich fühle mich insgesamt enorm erleichtert und frei dadurch.


L-f-v.de:

Werdet ihr denn überhaupt nicht mehr krank?

Ernährungsforscher:

Das Gefühl dafür, was Krankheit und Gesundheit bedeuten hat sich total geändert bei mir. Ich erlebe Krankheit jetzt als einen Befreiungsakt des Körpers, wenn er etwas in sich hat, was nicht in ihn hinein gehört. Und ich habe festgestellt, dass Krankheiten immer weniger werden, wenn ich meinem Körper nur möglichst vollkommen natürliche Lebensmittel gebe. Bis auf ab und zu mal einen kleinen Schnupfen, der meist nach ein oder zwei Tagen ganz verschwunden ist, stelle ich an mir seit 5 Jahren keinerlei Krankheitssymptome mehr fest. Ich fühle mich seit der Umstellung die meiste Zeit sehr fit und agil dabei auch geistig unheimlich leistungsfähig und wach.

Einzige Ausnahme sind die Phasen, in denen der Körper alte Gifte ausscheidet, das war bei uns vor allem in den ersten beiden Jahren der Essensumstellung der Fall. Während dieser Zeit hatte ich öfter mal Tage oder Wochen, in denen ich äußerst schlapp, frierend, müde und geschwächt war. Aber das ist mit der Zeit immer seltener geworden.

Ach ja, die Zähne. Wir konnten es nicht alle schaffen, Zahnkaries ganz zu stoppen. Wir haben festgestellt, dass sich Karies, die aus früheren Zeiten der Zivilisationsernährung schon sehr fortgeschritten waren auch bei natürlichem Essen weiter ausbreiteten. Aber insgesamt hat sich die Ausbreitung von Karies sehr stark reduziert auf ein erträgliches Maß. Alle Zähne, die noch nicht befallen sind bleiben bisher voll von Karies verschont.


l-f-v.de:

Wie viele Leute forschen nach eurer Schätzung in Europa mit natürlichem Essen?

Ernährungsforscher:

Schwer zu sagen, vielleicht so einige 1000 Leute, vielleicht bis zu 10 000. Nach unserer Einschätzung haben es jedoch nur ganz wenige davon geschafft über viele Jahre dauerhaft und mit voller Befriedigung ausschließlich natürlich zu essen. Da reduziert sich die Zahl dann sehr stark auf schätzungsweise unter 100 Menschen in Europa.

Wenn man einen hohen Prozentsatz der Ernährung auf natürliche Art zu sich nimmt, aber nicht alles, dann ist das auch schon ein großer Fortschritt nach unseren Erfahrungen. Jedoch erreicht man die volle natürliche Gesundheit nur mit ausschließlich natürlicher Ernährung. Denn solange der menschliche Körper noch Fremdstoffe bekommt, behält er nach unseren Erfahrungen das meiste seiner vorhandenen körperfremden Anteile in sich. Außerdem lernt jemand, der nur teilweise natürliche Lebensmittel isst nie die Umstellung der Körperinstinkte auf den natürlichen Zustand kennen.


l-f-v.de:

Du schätzt, es gibt unter hundert Menschen in Europa, die sich langfristig rein naturbelassen ernähren? Das hieße ja, so gut wie alle Menschen ernähren sich nicht ihrer Natur gemäß und haben nie an sich selbst erfahren, was es bedeutet, den eigenen Körper seiner Natur gemäß zu versorgen?

Ernährungsforscher:

So ist es. 99,999x% aller Menschen haben so gut wie kein Bewusstsein für die von uns praktisch erforschten Zusammenhänge.

Da fast niemand diesen Fehler der Menschheit bemerkt hat, kann er natürlich auch kaum jemandem auffallen. Wir Naturforscher sind so wenige, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass ein Mensch im Lauf seines Lebens auf einen von uns trifft.

Die Mehrheit der Menschen auf der Erde kümmert sich um alles mögliche. Viele halten ihr zu Hause und ihr Auto stets blitzsauber und glänzend. Einige fliegen zum Mond, forschen in alle Richtungen in den Mikrokosmos, in den Makrokosmos, machen tolle Erfindungen, von denen wir früher nicht mal geträumt hätten. Manche Leuten vertrauen immer noch widerstandslos auf Apparatemedizin und auf die pharmazeutische Industrie, die niemals den Nutzen und das Wohlbefinden des Menschen anstrebten, sondern stets nur den eigenen Profit. Andere gehen zum Heilpraktiker oder fliegen um die halbe Welt, um Heiler oder Schamanen zu konsultieren. Eine nennenswerte Zahl erforscht die menschliche Psyche, das Denken, Fühlen und das Gehirn bis ins kleinste Detail. Viele Menschen lernen wie wir Naturforscher gerne dazu, interessieren sich für neue Bereiche oder gewinnen ein persönliche Beziehung zu Gott, was unermesslich kostbarbar ist..

Leider kennen bisher nur wenige Menschen ihre Körpernatur.

Treffen Menschen auf jemanden wie uns und sehen dabei, was wir herausgefunden haben interessiert es sie oft nur sehr oberflächlich. Die meisten wagen es nicht, genauer zu prüfen, was wir machen. Die Veränerungen die damit verbunden sind schrecken leider viele Menschen davon ab. Wir wollen aber Mut machen, den die vielen Vorteile des natürlichen Essen wiegen die Nachteile locker auf!

Menschen, die wir kennenlernen können allein durch die Begegnungen mit uns die Tragweite unserer Forschungen nicht begreifen. Die Gewohnheit, so weiter zu machen wie immer und der Drang, möglichst konform zu bleiben mit den Menschen in ihrem Umfeld sind bei fast allen viel größer, als der Wunsch, die eigene Körpernatur genau kennen zu lernen und sie zu respektieren.

Viele erkennen, dass wir bedeutende Entdeckungen für das menschliche Leben gemacht haben. Das spüre ich oft sehr deutlich. Aber sie halten es gleichzeitig nicht für nötig, selbst praktische Forschungen vorzunehmen. Es nützt jedoch nichts, etwas in der Theorie verstanden zu haben, wenn man es nicht praktisch umsetzen kann. So weit reicht die Liebe zur eigenen Natur und zum Gesundsein bei vielen Menschen scheinbar noch nicht.


l-f-v.de:

Woran liegt es Eurer Meinung nach, dass es offenbar so wenige Leute geschafft haben, ihr Essen dauerhaft auf natürlich umzustellen?

Ernährungsforscher:

Unsere Essensgewohnheiten sind uns von Klein auf sehr tief einprogrammiert. Auch unser Gemeinschaftsinstinkt verleitet uns dazu, das Gleiche zu machen, wie alle anderen Menschen auch. Wir wollen uns mit allen Menschen möglichst verbunden fühlen.

So tiefe Gewohnheiten wie die Essgewohnheiten grundlegend zu verändern ist vergleichbar schwierig wie langjährige tief eingefahrene Süchte wie zum Beispiel Kaffee Trinken oder Rauchen zu überwinden. So etwas schafft man i.d.R. nicht alleine mit Willenskraft. Und es klappt nicht mal eben so im Vorbeigehen, sondern mehr im Verlauf eines längeren Umlernprozesses. Erst wenn man sich eingehend mit einem Thema (z.B. das natürliche Essen) beschäftigt hat und einen unbändig starken Wunsch von innen heraus entwickelt hat, sich dahin gehend zu verändern, dann klappen solche anfänglich scheinbar gravierenden Veränderungen relativ leicht.

Wir haben europaweit sehr viele Leute beobachtet und ziemlich genau untersucht, auch viele davon befragt. Immer wieder stellen wir fest, dass es mit der Umstellung auf rein natürliches Essen nicht klappt, wenn Menschen bestimmte Lebensmittelgruppen ganz ausschließen aus Ihrer Nahrungszufuhr. So haben wir bei Vegetariern und Veganern übereinstimmend festgestellt, dass sie zwar höchst begeistert und überzeugt sind von ihrem Tun und viele davon sind auch überzeugt, sie könnten sich vollkommen natürlich ernähren. Bei genauer Beobachtung hat das jedoch bisher bei keinem von ihnen dauerhaft geklappt. Wir gewannen so den Eindruck, dass sie eine Art von Ideologie über die Grundbedürfnisse ihres Körpers stellen. Natürliche Gesundheit dauerhaft zu erleben ist nach unserer Erfahrung rein auf der Basis des Verstandes-Denkens nicht möglich. Da fehlt das Gespür für die Natur des menschlichen Körpers.


l-f-v.de:

Wo kann man sich möglichst umfassend über natürlich, lecker und gesund Essen informieren?

Ernährungsforscher

Schauen Sie mal bei www.allesroh.at vorbei. Hier sind die wissenschaftlichen Grundlagen, warum es sinnvoll ist, sich natürlich zu ernähren prima anschaulich erläutert. Sehr viele Erfahrungsberichte und lohnende Infos gibts' auch im Portal Rohkost-Wiki, wo einige erfolgreiche Ernährungsforscher ihre Erfahrungen und Erfahrungsberichte anderer mit natürlichem Essen zusammengetragen haben.

l-f-v.de:

Oft wird im Zusammenhang mit natürlichem Essen von lebendiger Nahrung gesprochen. Was hat es damit auf sich?

Ernährungsforscher:

Der Begriff lebendige Nahrung ist aus meiner Sicht irreführend. Denn natürlich ist ein gejagtes Tier genauso wie ein geerntetes pflanzliches Lebensmittel nicht mehr lebendig, im Sinne von weiter wachsend.

l-f-v.de:

Mir fällt auf, dass ihr nicht oder kaum von Rohkost sprecht bei Euren Experimenten, warum?

Ernährungsforscher:

Nach unserer Erfahrung verstehen die meisten Menschen unter Rohkost etwas anderes als wir. Bei Rohkost denken die meisten an in der Küche zubereitete Salate aus Lebensmitteln, wie sie z.b. in Gärten gezüchtet wurden. Da sind zwar überwiegend natürliche Lebensmittel dabei, diese Art von Zubereitung und Mischung hat jedoch nur sehr wenig mit der natürlichen Ernährung gemeinsam wie wir sie seit vielen Jahren praktizieren. Jeder kann relativ schnell an sich erfahren, dass es nicht lange möglich ist, sich ausschließlich von Rohkost-Salaten und sonst nichts weiter zu ernähren. Das klappt nicht, weil der menschliche Körper nach unserer Erfahrung damit nicht vollständig seiner Natur gemäß versorgt wird. Es treten so in kürzester Zeit Mangelerscheinungen auf.

L-f-v.de:

Wirst du immer bei der natürlichen Ernährung bleiben oder kannst du dir noch vorstellen wieder wie früher zu essen?

Ernährungsforscher:

Nein ich werde auf jeden Fall immer dabei bleiben. Die Vorteile sind einfach zu überwältigend. Super Geschmack, die ideale Kombination aus lecker und gesund, Unabhnängigkeit von aller Medizin Einfachheit, kein unnötiger Energieaufwand mehr, kein Kochen und kaum Abwaschen mehr, ein tolles Körpergefühl, Geschmeidigkeit und Dehnbarkeit des Körpers, geistige Klarheit, etc... Wenn du das alles mal ausprobiert und gut ausgetüftelt hast möchtest du es nie mehr aufgeben.

l-f-v.de:

Wow, das war eine Menge Neues und Ungewohntes für mich. Es scheint mir, als ob ihr da eine Art "neue Welt" der Gesundheit und des Genusses für Euch entdeckt habt.

Ich danke Euch für die ausführlichen Antworten, das muss ich jetzt erst mal ein bischen "verdauen". Vielen Dank für Eure interessanten Berichte und Erfahrungen, die mir Lust machen, das auch mal auszuprobieren und mehr darüber zu erfahren!

zurück zum ersten Teil des Interviews: ernähren gesund natürlich
Gartenbau, gesund, voll im Einklang mit der Natur,
autark, ertragsstark für lecker und gesundes Ernten:



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