Unbändige Motivation durch mentales Training
Rundbrief der Redaktion Lernen-Fühlen-Verstehen, Oktober 2007
In diesem Newsletter erfahren Schüler und Leser, wie sie ihre Motivation
durch mentales Training (gedankliche Übungen) erheblich steigern können.
Das Spiel mit den inneren Bildern
In dieser Ausgabe des Motivations- Newsletters schlagen wir Dir einige sehr wirksame mentale (gedankliche) Übungen vor:
Mach kurz die Augen zu und denke mal mind. 15 Sekunden an etwas, das Du unheimlich
gerne tust. Etwas was Du sehr gut kannst.
Und jetzt das gleiche nochmal mit einer anderen geliebten Tätigkeit!
Nun überlege, was Du gesehen hast, als Du die Augen zu hattest.
Waren es innere Bilder oder Filme?
Ist es Dir leicht gefallen, diese Bilder in Dir erscheinen zu lassen?
Wenn Du eine Tätigkeit gewählt hast, die Du liebst, dann müsste es einfach gegangen sein.
Nun denke mal an eine Sache, die Du in nächster Zeit tun
musst. Etwas, was Du nicht gerne magst. Zum Beispiel was Bestimmtes für die Schule machen (Erwachsene Leser: z. B. die Steuerklärung).
Kannst Du auch hiervon ein klares Bild in Dir erzeugen?
In diesem Fall könnte das schwerer gefallen sein.
Vielleicht hat es Dir richtig viel Mühe gemacht, da ein Bild herzustellen. Vielleicht kamen sogar schlechte Gefühle dabei auf. Und möglicherweise ist das Bild undeutlich in Deiner Fantasie erschienen.
Mit den folgenden Schritten kannst Du Dich durch mentales Training dazu motivieren auch ungeliebte Aufgaben anzupacken und zu erledigen:
1. Zeit zum bewussten Denken
Nimm Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit für
Denk- Übungen.
(Wenn der Termin an dem die ungeliebte Tätigkeit fertig sein muss sehr nahe ist,
dann nimm Dir gleich mehrmals am Tag einige Minuten Zeit).
Geh dazu in einen ruhigen Raum, in dem Du ungestört bist.
2. Konzentration auf das was zu erledigen ist
Denke an die Aufgabe, für die Du Dich motivieren möchtest.
Überlege mal wie es aussähe, wenn diese Arbeit schon erledigt wäre.
Findest Du dafür ein treffendes Bild?
3. Das Gewünschte herbei -sehen
Betrachte jetzt die Aufgabe als sei sie schon fertig. Finde eine Bildfolge/
ein Bild das den Erfolg zeigt und lass dieses deutlich in Deiner
Vorstellung erscheinen. Das ist Dein Zielfoto. Dieses Bild schaust Du in
Deinem inneren Kino während jedem Übungsdurchgang immer wieder an (Auch
mentales Training genannt). Idealerweise übst Du solange, bis es Dir
gelingt, das Zielbild einige Minuten zu sehen. Es wird Dir von Mal zu Mal
leichter fallen.
4. Gefühle im Moment der Fertigstellung spüren
Überlege wie es sich anfühlt, wenn Du die Aufgabe erledigt hast. Koste dieses Gefühl aus.
Spüre in Dir die Erleichterung oder das Erfolgsgefühl so deutlich wie möglich.
Die größte Hürde bei dieser Art von Selbst- Motivation ist es, die Bilder einer gelösten ungeliebten Aufgabe bewußt herzustellen.
Wenn Du dieses Training eine Zeit lang machst, werden diese Bilder mit der Zeit so klar in Dir erscheinen, wie Deine Lieblingsaufgaben.
Sobald Dir das gelungen ist, wird es Dir sehr leicht fallen, die Aufgabe tatsächlich zu realisieren.
Probiers am besten bei nächster Gelegenheit aus!
Bleibe dran mit dem Training, solange bis die Arbeit erledigt ist. Berichte uns gerne von Deinen Erfahrungen und Erfolgen mit dieser äußerst wirksamen Methode!
herzliche Grüße und viel Erfolg
wünscht Dir,
Tobias Abend!
Redaktion Lernen-Fühlen-Verstehen
tobias2009@gmail.com
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