Negativ Denken
- Wie es zu negativen Gedanken kommt und wie sich das auswirkt
- Warum negatives Denken Nachteile bringt
- Wie du dir negative Gedanken bewusst machen kannst
- Wie du negative Gedanken in realistische und positivere Gedanken verwandeln kannst.
Bist du manchmal richtig mies drauf?
Schlecht gelaunt, alles läuft schief? Glaubst du an manchen Tagen das Leben spielt dir übel mit? In solchen Phasen ist es nicht leicht, zufrieden zu sein und den Schwall negativer Gedanken in uns zu stoppen.
Aber sind es vielleicht gerade diese Gedanken, die uns erst so richtig Schwierigkeiten bereiten? Gibt es einen Ausweg?
Was ist negativ Denken?
Ein negativer Gedanke ist eine Form von negativer Beurteilung oder Abwertung von Menschen oder beliebigen Umständen. Die Beurteilung erfolgt durch den Denker selbst. Beispiele:
Das mag ich nicht. Der Typ war unfair zu mir. Das ist mir zu teuer etc...
Bringt negativ Denken Vorteile?In manchen Fällen kann es so aussehen als ob es Vorteile bringt, negativ zu denken. Manchmal scheint es, als ob...
- ... negativ Denken Probleme beseitigen hilft
- ... negatives Denken und Sprechen andere Menschen dazu veranlasst, sich in unserem Sinne zu verändern
- ... es uns Vorteile bringt, weil wir nicht genauer über den Sachverhalt nachdenken müssen und uns Mühe sparen
Kurzfristig können also scheinbare Erfolge mit negativ Denken erzielt werden. In Wahrheit bringen negative Gedanken jedoch immer Nachteile für denjenigen, der sie denkt mit sich. Gedanken haben die Tendenz, sich in unseren (täglichen) Erlebnissen
zu verwirklichen. Daraus können wir schließen, dass negative Gedanken früher oder später auch negative Erlebnisse nach sich ziehen.
Was wir aussenden kommt auf uns zurück lautet eine bekannte
Lebensweisheit. Eine andere Lebensgrundregel lautet: "wie Innen, so Außen!"
Es ist daher ratsam, so oft wie nur möglich gut in sich selbst hineinzuspüren, die vorhandenen negativen Gedanken und Einstellungen ausfindig zu machen und sie Schritt für Schritt in
positive Gedanken einzutauschen.
Übung zur Verwandlung negativer Gedanken in positive GedankenHole dir eine Situation in Erinnerung, mit der du nicht zufrieden bist. Es kann irgend eine Sorge, ein Problem oder eine Angst sein.
Notiere auf einem Blatt Papier drei Gedanken, die dir zu dieser Situation einfallen. Sieh diese Gedanken genau an.
Wie fühlen sie sich an? Wenn du ein weniger gutes Gefühl dabei hast, sind es negative Gedanken. Überlege dir nun auf dem Papier schriftlich positive Alternativen zu den drei Gedanken. Achte dabei darauf, dass du die Realität nicht verdrehst und dass sich die positiven Gedanken gut für dich anfühlen. Tipp: Du kannst dich fragen:
„Was will ich eigentlich erreichen?"
Oder
"Wie kann ich das lösen?"
Dann wird es dir leichter fallen, positive Gedanken für die problematische Situation zu finden.
Lies dir daraufhin die positiven Gedanken in den folgenden 3 Tagen jeweils mindestens 5-10 Mal durch, um sie dir zur Gewohnheit zu machen.
Viel Spaß beim bewußten Um-Denken wünscht dir
Die Redaktion Lernen-Fühlen-Verstehen!
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