Positiv Denken
- Was positiv Denken bedeutet
- Was positiv Denken nicht ist
- Wie denke ich positiv?
- Wie sich positiv Denken auf unser (Er-)Leben auswirkt
- Positiv Denken lernen: Übung
Bist du eher ein Optimist, also positiv eingestellt? Oder gehörst du zu den Skeptikern?
Hast du dich schon mal näher mit positiv Denken und dessen Wirkung befasst?
In diesem Artikel untersuchen wir das positive Denken und seine Auswirkung auf unser Erleben. Anhand von Beispielen zeigen wir, welch erstaunliche Wirkung positiv Denken haben kann.
Was ist positiv Denken?
Unter positiv Denken verstehen wir eine Art zu Denken, die für uns (und alle anderen) vorteilhaft, wünschenswert oder günstig ist.
Denken und Fühlen sind miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig. Daher steht positiv Denken auch mit
guten Gefühlen stets eng in Verbindung.
Zwischen Verdrängung und Realität - was positiv Denken nicht ist.
Das positive Denken ist ein ebenso realistisches Denken wie alle anderen Denkarten.
Die äußeren Realitäten werden positiv interpretiert, ohne sie dabei zu verdrehen oder zu verdrängen.
Verdrängen von Tatsachen ist kein positives Denken sondern eher eine Art Schwindel oder Selbstbetrug.
Wenn du genau in dich spürst, dann fühlst du deutlich, dass Verdrängen der Realität kein gutes Gefühl in dir auslöst. Positiv Denken verschafft dir dagegen stets
tolle Gefühle.
Hier ein Beispiel für den Unterschied zwischen Verdrängung und positiv Denken:
Situation: Du stehst in einer Warteschlange im Supermarkt oder wartest irgendwo anders ungewöhnlich lange.
Verdrängen:
"Wow, das geht super schnell heute, da ist ja kaum was los."
Positive Gedanken:
"Aha da ist ganz schön was los, wie kann ich die Wartezeit nutzen? Ich könnte
mir überlegen, was ich heute Nachmittag und heute Abend schönes tun kann..."
Wie wirkt sich positives Denken aus?
Unsere Gedanken haben einen großen Einfluss darauf, was wir erleben und wie wir uns fühlen.
Da wir jeden Tag sehr viele Gedanken denken, ist es für ungeübte Denker nicht klar ersichtlich, welche unserer
Gedanken welches Erleben hervorgerufen hat.
Anhand von einfachen Beispielen kannst du für dich selbst nachvollziehen, wie sich deine Gedanken auf dein Erleben auswirken. Du findest unzählige Beispiele, wenn du dir folgende Fragen stellst:
Welcher Gedanke hat dich dazu gebracht diesen Text zu lesen?
Welche Gedanken haben dich dazu gebracht, das zu tun, was du heute Früh nach dem Aufstehen gemacht hast?
Welche Gedanken haben dich dazu gebracht, das zu kaufen was du zuletzt gekauft hast?
Welche Gedanken haben dich dazu gebracht das zu lernen, was du zuletzt gelernt hast?
Welche
Gedanken haben dich dazu gebracht, mit Freunden das zu unternehmen, was du zuletzt mit ihnen unternommen hast?
etc...
In manchen Fällen ist es schwierig, den oder die genauen ursächlichen Gedanken für unser Erleben zu finden.
Je öfter wir uns fragen, wie wir bestimmte Ereignisse selbst ausgelöst haben, desto bewusster wird uns dieser Zusammenhang.
Mit der Zeit kommen wir so in die Lage, immer mehr von unserem Erleben durch bewusstes positives Denken
selbst zu steuern.
Warum führt nicht jeder beliebige Gedanke sofort zum Erleben dessen, was wir gedacht haben?
Zwischen Gedanke und dem realen Erleben gibt es immer eine Zeitverzögerung. Und das ist auch gut so. Denn wenn wir alles sofort erleben würden, was wir denken, wäre unser Leben innerhalb von Sekunden ein heilloses Chaos.
Die Zeitverzögerung gibt uns die Möglichkeit zu Fragen, ob wir das, was wir uns da ausgedacht haben wirklich wollen.
Stellt sich ein Gedanke als ungünstig für uns heraus, können wir ihn korrigieren.
So müssen wir zum Glück nicht jeden Fehler und jede schlechte Erfahrung, die man machen kann selbst machen.
Woran erkenne ich, ob ich gerade wirklich positiv Denke?
Nach unseren langjährigen Erfahrungen und Experimenten mit positiv Denken hat sich das Gefühl im Moment des Denkvorganges als bester Indikator dafür, ob ein Gedanke für uns nützlich ist herausgestellt.
Gedanken und Gefühle sind gegenseitig aneinander gekoppelt.
Einen wirklich positiven und für uns guten Gedanken können wir
an einem guten Gefühl in uns spüren.
Was lässt manche Menschen am Sinn des positiven Denkens zweifeln?
Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass wir auch einen Bequemlichkeitsinstinkt haben. Wenn jetzt jemand kommt und sagt, positiv denken sei vorteilhaft und bringt tolle Resultate, dann wehren sich viele Menschen erstmal gegen die Veränderung, auch wenn sie ihnen gut tun würde. Manche Menschen betrachten Veränderung sogar als Risiko. Für sie ist es ziemlich schwer, sich zu verändern und sie tun es nur, wenn es wirklich keinen anderen Ausweg außer Sterben mehr gibt.
Wie kann ich das positive Denken üben und möglichst oft für mich nutzen?
Hier ein Übungsbeispiel:
Denk dir einen schönen positiven Gedanken aus, der sich gut für dich anfühlt!
Bsp.:
Heute mache ich mir einen besonders schönen Abend mit lieben Freunden. Wir haben viel Spaß zusammmen. (Wenn du dich verabredet hast, ansonsten nimm ein anderes Vorhaben)
Dann setze dich 5-10 Minuten in Ruhe hin und denke während der ganzen Zeit immer wieder diesen Gedanken.
Spüre das schöne Gefühl dabei in dir. Wenn du abschweifst von dem guten Gedanken, lass es geschehen und bring dich mit einer Merkhilfe wieder zurück.
Was gibt es noch für Wege, positives Denken dauerhaft beherrschen zu lernen?
Mit etwas Übung wird positiv Denken immer leichter für dich und du wirst über die positiven Resultate begeistert sein. Wenn du positives Denken mühelos beherrschen lernen möchtest, so empfehlen wir, das mit
hypnotischen Trainings-CDs für positiv Denken, die du idealerweise direkt vor dem Einschlafen und regelmäßig hören solltest zu probieren. Erfahrungsgemäß stellt sich hiermit bereits nach einigen Tagen bis Wochen Wochen eine hervorragend positive Wirkung auf Deine Denk- und damit auch Handlungsweise ein. Durch die damit verbundene Umstellung unbewusster Denkgewohnheiten bleibt das Denken dann dauerhaft so günstig.
Viel Spaß mit positiv Denken oder den Übungen damit!
Tobias Abend
Redaktion Lernen-Fühlen-Verstehen
www.l-f-v.de
Lesetipps:
Negatives Denken und wie es dazu kommt:
negativ Denken
Wer oder was bestimmt eigentlich was wir Denken?
was bestimmt unser Denken?
Gedanken und Gefühle,
Märchen vom Prinzen und dem Ring von Tobias Abend
Positive Auslöser von Gefühlen:
Wie wird ein Gefühl ausgelöst?
Mist, das ist alles andere als positiv! Was tun bei Denkblockaden?
Wie du mit offenem Denken Denkblockaden lösen kannst
Selbstliebe, für alle Bereiche sehr positiv:
Selbstliebe, Übungen
Positiv Denken, polares und
nicht- polares Denken
CD-Tipps
Wie schafft man es, wirklich dauerhaft
Nichtraucher zu werden?
Kraftquelle Selbstliebe, lerne mit Hilfe einer geführten Meditation mühelos, fast wie von selbst immer mehr
Selbstliebe und Selbstbewusstsein
Wundervoll positive Glücksgefühle, wie du sie mit geführt werden in positiv Denken und Fühlen auf angenehme Art selbst herbeiführen kannst:
Ich mache eine Reise ins Glück, kommst du mit?
Migräne ist alles andere als positiv und angenehm:
Hilfe bei Migräne und Kopfschmerzen