To Do Liste
Motivation mit Hilfe einer besonderen Art von To Do Liste
- Wie du die soll/sollte/will To Do Liste schreiben kannst
- Wie du dich mit Hilfe der To Do Liste motivieren kannst
- Beispiele für die Arbeit mit To Do Listen
Vorhergehender Artikel:
Wie du dich mit Hilfe einer Visionstafel motivieren kannst
Newsletter, lernen-fühlen-verstehen.de, Juni 2008
Was sind To Do Listen?
To do (engl.) bedeutet "zu tun". In so einer Liste steht also, was zu
machen ist, bzw. was du machen möchtest.
Eine Art der Selbstmotivation ist es, anstehende Aufgaben und Ziele, die
sich gesammelt haben in Listen zu ordnen, um sie dann nach und nach
abzuarbeiten.
Wir haben uns eine Variante einer To-Do-Liste ausgedacht und nennen sie...
Die soll-sollte-will Liste.
Um mit der Soll/Sollte/Will To Do Liste zu arbeiten,
nimm ein Blatt Papier (A4 Querformat). Teile das Papier in 3 etwa gleich
große Spalten ein (mit 2 senkrechten Linien).
Über die erste Spalte schreibst du "muss/soll",
über die zweite "sollte",
die dritte Spalte bekommt die Überschrift "will".
Nun überlegst du, was du in den nächsten Tagen (Wochen) alles schaffen
möchtest.
In die "Muss/Soll"- Spalte schreibst du das rein, was unbedingt
erledigt werden soll. Also Dinge, bei denen es wirklich unangenehm wäre, wenn
du sie nicht machst. Notiere auch den Termin dazu, wann die Aufgabe fällig
ist oder fertig sein muss.
Beispiele:
"Büchereibücher zurückgeben (bis 19.06.)"
"Anmeldung zum Sommercamp abgeben" (bis 20.06.)
In die mittlere Spalte (soll) kommen deine etwas weniger wichtigen Vorhaben.
Beispiele:
"XYZ fertig vorbereiten" (bis Sonntag)
"Schreibtisch ausmisten und aufräumen" (bis Samstag wenn Besuch kommt)
Damit das Führen der Listen mehr Spaß macht, gibt es noch die rechte
Spalte.
Hier kommt alles rein, für das dich niemand motivieren muss, weil du
es sowieso liebend gerne machst. Diese rechte Spalte bewirkt, dass du
Belohnungen findest für die manchmal weniger reizvollen Aufgaben der beiden anderen Spalten.
Beispiele:
"Martin anrufen und ein Treffen vereinbaren"
"Üben für die Tanzvorführung"
Wenn du mit den Listeneinträgen fertig bist, schätze noch kurz, wie viele
Tage du brauchst, um alles zu schaffen und dann schreibst du oben drüber
z. B. Dienstag- Freitag, wenn du meinst, ca. 4 Tage zu brauchen.
Arbeite nun in den folgenden Tagen die Liste Punkt für Punkt ab und
gönne dir immer mal wieder eine Belohnungsaufgabe aus der rechten Spalte.
Streiche alle erledigten Aufgaben aus und denke stolz und mit
erhobenem Kopf darüber, dass du
sie bewältigt hast.
"Ahhhhhh - wunderbar - geschafft!!"
Muster für eine Soll-Sollte-will To Do Liste zum Download
Muster ToDo-Liste
Einen Punkt nach dem anderen abarbeiten
Achte darauf, dass du dir immer nur eine einzelne Aufgabe vornimmst und
alles andere solange beiseite lässt. Wenn du merkst, dass du bestimmte
Aufgaben an andere abgeben kannst oder nur mit anderen zusammen machen
kannst, vermerke das in die Listen mit dazu.
Wenn nach einigen Tagen vieles von der Liste erledigt ist, schreibe
eine neue. Hierbei überträgst du alle Aufgaben, die von der bisherigen
Liste noch nicht erledigt sind und fügst neues, was zu tun ist dazu.
Probiere es gleich mal aus, mach dir eine drei- Spalten- Liste und teste, wie sie dich anspornt. Nach unserer Erfahrung haben solche Listen eine
besonders motivierende Wirkung, wenn sich viele Pflicht- und Soll-Aufgaben angesammelt haben.
Wir veröffentlichen laufend weitere Texte für Schüler, Auszubildende,
Eltern und Erwachsene zur Lösung von Problemen und Fragestellungen wie zum
Beispiel:
"Wie kann ich mir meine Wünsche selbst erfüllen? ".
Herzliche Grüße
Tobias Abend
www.lernen-fuehlen-verstehen.de
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