Kann ein Christ sein Heil verlieren?

Kann ein Christ sein Heil verlieren? Römer 8,28- 39 zum Thema Heilssicherheit
Kann ein Christ sein Heil verlieren? Kann man als Christ das Heil verlieren?
Kann ein Christ sein Heil verlieren? Können Gerettete verloren gehen?

Ergänzender Artikel zum Thema: gerettet oder verloren?
Wie kann ich prüfen, ob ich ein Kind Gottes bin, das nach dem Tod in den Himmel kommt?

Lieber Leser,

in diesem Artikel soll die Frage, ob ein Christ sein Heil verlieren kann anhand von Römerbrief, Kapitel 8 untersucht werden.

Zunächst finden wir dort, dass Gott, aufgrund seines Vorherwissens (Gott steht außerhalb der Zeit) vorherbestimmt hat, dass alle Menschen, die zum Glauben an Jesus Christus kommen von ihm gerechtfertigt und verherrlicht werden:

Römer 8,28-30 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht.

Es wurden/werden demnach alle Menschen von Gott gerechtfertigt und verherrlicht, die zum Glauben an Jesus gekommen sind/kommen werden. Gott hat dies vorherbestimmt von allen Menschen von denen er vorherwusste, dass sie zum Glauben an Jesus kommen werden. Man beachte hierbei dass gerechtfertig und verherrlicht in abgeschlossener Vergangenheit geschrieben stehen. Kann der Mensch nun den Zustand des gerechtfertigt Seins rückgängig machen, zu dem er von Gott bestimmt und berufen worden ist? Würde Gott einen Menschen in den Leib des Christus berufen von dem er weiß, dass er sich später wieder von ihm abwenden wird? Das lässt sich mit diesem Vers nicht vereinbaren.

Nun macht sich Paulus Gedanken, ob es irgend jemand oder irgend etwas gibt, was den Gläubigen von seinem Heil wieder wegbringen kann:

Römer 8,31-39 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott [ist es doch], der rechtfertigt! Wer will verurteilen? Christus [ist es doch], der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt! Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir geachtet!«

Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.


Die wahrhaft wiedergeborenen Christen finden hier die Garantie, dass weder Hohes noch Tiefes, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges die Kinder Gottes aus dem Heil werfen kann. Also keinerlei zukünftige Ereignisse. Auch kann kein sonstiges Geschöpf die Kinder Gottes vom Heil in Christus trennen!

Christen, die von der Verlierbarkeit des Heils ausgehen, fügen an dieser Stelle an, dass ein Christ sich selbst von Christus wieder lossagen kann. Aber ist der Christ nicht dabei bei allen sonstigen Geschöpfen Gottes? Gehört der Christ nicht zu den Geschöpfen Gottes? Er gehört mit dazu! Daher ist auch diese Stelle ein eindeutiger Beleg dafür, dass alle Menschen, die durch Glaube an Jesus zum Heil und zur Rechtfertigung von Gott bestimmt worden sind auch darin bleiben werden.

Warum?

1) Weil Gott es (nach seinem Vorwissen) so bestimmt hat!
2) Weil Gott von jedem Menschen alles (auch alle Glaubensentscheidungen) bis in alle Ewigkeit genau im Voraus kennt!
3) Weil sich kein Mensch dem Vorherwissen und der Vorherbestimmung Gottes widersetzen kann!


Resümé

  • Römer 8 belegt, dass ein echter, wiedergeborener Christ bis in die Ewigkeit gerettet ist
  • Aufgrund von Gottes Vorherwissen, werden alle Menschen, die zum Glauben an Jesus kommen gerechtfertigt und verherrlicht.
  • Der Mensch ist nicht stärker als Gottes Bestimmung.
  • Kein wahrhaft wiedergeborener Christ kann sich entgegen Gottes Vorherwissen und Bestimmung wieder aus dem Heil heraus ziehen.
  • Der menschliche Wille kann das Vorherwissen und Vorherbestimmung Gottes zur Rechtfertigung nicht übergehen.


  • Tobias, Redaktion Lernen Fühlen Verstehen
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