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ernähren, gesund und natürlich

Was bedeutet es, sich gesund und natürlich zu ernähren?

- Auszüge aus Interviews mit Naturforschern
- tiefes Verständnis für die Natur des menschlichen Körpers
- Über die Auswirkungen natürlicher, gesunder Ernährung auf den menschlichen Körper
- Überwindung und Umgang mit Problemen bei der Umstellung auf natürliche Ernährung
- wie man unabhängig werden kann vom staatlichen Gesundheitssystem und von Medizin

Gesundheit ist gottgewollt und auch in der heutigen Zeit weder Zufall noch Glücksache wie unser Leitartikel es erläutert. Da wir oft Fragen zur Gesundheit durch natürliche Ernährung bekommen, veröffentlichen wir hier Auszüge aus Interviews, die wir mit Ernährungsforschern auf verschiedenen internationalen Meetings geführt haben. Durch deren Erfahrungsberichte wird es möglich, einen kleinen Einblick in die Welt der natürlichen Gesundheit/Ernährung zu erlangen. Es werden Auswirkungen solcher Forschungen deutlich.

Im folgenden finden Sie eine Zusammenfassung dieser Interviews und Gespräche.

Redaktion lernen-fuehlen-verstehen.de (l-f-v.de):

Darf ich Euch ein paar Fragen stellen zu Euren Erfahrungen mit Naturforschung beim Essen?

Ernährungsforscher:

Klar gerne!

L-f-v.de:

Was hat Euch dazu gebracht mit natürlichem Essen zu forschen?

Ernährungsforscher:

Ich habe immer viele Fragen gestellt. So habe ich mich gefragt, warum so viele Leute auf der Erde an Krankheiten leiden. Ich habe mich gefragt, ob es wirklich sein muss, dass fast allen Menschen irgendwann Zähne kaputt gehen. Auch habe ich mich gefragt, warum meine Eltern an klassischen, sehr häufigen Gesellschaftskrankheiten recht früh gestorben sind. Obwohl sie ein sehr erfülltes, stressarmes, gut-bürgerliches gesundes Leben mit viel Bewegung, Essen aus dem eigenen Garten, Abwechslung und frischer Luft hatten. Ich habe mich auch oft gefragt, wie Bluthochdruck mit Ernährung zusammenhängt, ob es da Zusammenhänge gibt.

Diese Fragen haben mich motiviert zu forschen und sehr viel zu lesen. Ich habe über Monate und Jahre alles gelesen, was ich über Gesundheit, Homöopathie, orthomolekulare Medizin, Naturheilkunde, natürliche/ursprüngliche/alternative Essensformen etc. finden konnte. Dann habe ich vieles ausprobiert. So wurde ich zu einem vielseitigen, sehr ganzheitlich informierten Gesundheits-Autodidakt. Die Erfolge, die ich erreichte, spornten mich stets an, immer weiter zu forschen.

Vieles davon hat nicht funktioniert. Ich fand viele Bücher, die überzeugend geschrieben waren aber deren Behauptungen in der Praxis nicht langfristig durchführbar waren. Dadurch habe ich mit der Zeit aus langjährigen Forschung ein eigenes Bild von der Natur der menschlichen Ernährung in mir entwickelt. Vieles hat sich im Lauf der Zeit durch Versuch und Irrtum herauskristallisiert.

Unter anderem bin ich durch meine Forschungen darauf gekommen, dass natürliche Ernährung einen ganz erheblichen Einfluss auf meine Gesundheit hat. Es ist nicht nur die Ernährung alleine, die meine Gesundheit ausmacht. Weitere essenzielle und unverzichtbare Bausteine gesunden Lebens sind z.B. Sonne, saubere Luft, klares lebendiges Wasser, Bewegung, Spaß, Berührung, Gesellschaft, lebensbejahende positive, dankbare Einstellungen, geistige Beanspruchung und Verwirklichung, Gefühlsbewusstsein. Aber erst wenn hier noch die natürliche Ernährung dazu kommt wird die Gesundheit des menschlichen Körpers nach meiner Erfahrung und anhand vieler Beobachtungen anderer richtig perfekt.

Ich habe an mir erfahren, dass eine natürliche Dauergesundheit und beinahe permanentes Dauerwohlbefinden möglich sind.

Jedoch haben wir uns heutzutage mit unserer Gesellschaft offenbar so weit von der Natur entfernt, dass nur ganz wenige Menschen sich mit natürlicher Ernährung richtig gut auskennen und sie erfolgreich praktizieren können.


L-f-v.de:

Was versteht Ihr genau unter natürlichem Essen?

Ernährungsforscher:

Wir verstehen darunter alles, was wir essen und trinken so natürlich wie möglich zu verzehren. Wir achten darauf, Lebensmittel zu konsumieren, die so frei wie möglich von Verunreinigungen aus Landwirtschaft oder Industrie sind. Das bedeutet auch, wir verändern die Lebensmittel, so wie sie aus der Natur der Erde kommen nicht durch kochen, erhitzen, grillen, heiß räuchern, frittieren, konservieren, würzen oder sonstiges Zubereiten.

Bei Fleisch und Fisch behelfen sich viele von uns mit Trocknen in lauwarmer Luft, um es besonders schmackhaft und haltbarer zu machen. Manchmal friere ich Sachen ein, damit sie mir nicht schlecht werden. Ansonsten essen wir alles so, wie es in der Natur wächst oder gelebt hat. Beim Wasser achten wir möglichst auf Quellwasserqualität. Manche Leute aus unserer Forschungsgruppe konsumieren Mineralwasser, andere zapfen ihr Wasser aus natürlichen Quellen, sofern in Reichweite vorhanden oder trinken gefiltertes Leitungswasser in Quellwasserqualität.


L-f-v.de:

Warum verzichtet ihr denn völlig auf Kochen und Verarbeiten? Was hat das für einen Hintergrund?

Essensforscher:

Ich habe z.B. Mikroskopaufnahmen untersucht und festgestellt, dass sich Lebensmittelmoleküle beim Erhitzen über eine bestimmte Temperatur hinaus s ehr stark in ihrer Form gegenüber ihrem natürlichen Zustand verändern. Das hat mich auf die Idee gebracht, wie es wäre, wenn ich meinem Körper mal alles unverarbeitet und unerhitzt zuführe. Die Effekte waren innerhalb weniger Wochen so sensationell positiv, dass ich immer weiter geforscht habe in diesem Bereich, und das obwohl ich anfänglich sehr viele Fehler gemacht hatte.

Dass Fehler gemacht werden, vor allem am Anfang bei Experimenten mit natürlichem Essen ist kein Wunder, da es so wenige tun. Es bedeutet, sich vom Mainstream der Erdenbewohner zu lösen und es gibt uns die Chance,die Verantwortung für das eigene gesundheitliche Wohlergehen vollkommen in die eigenen Hände zu bekommen.

Inzwischen ist mir völlig bewusst geworden, dass übermäßige Erhitzung und Veränderung des natürlichen Zustandes nicht nur einem lebendigen Körper schadet (man merkt es wenn man sich z.B. zu lange in der Sauna aufhält oder sich am heißen Herd die Finger verbrennt), sondern auch allen unseren Lebensmitteln.


L-f-v.de:

Was waren das für Fehler?

Essensforscher:

Ich orientierte mich damals an Literatur von anderen Naturforschungspionieren. Deren Lebensmittelauswahl stellte sich innerhalb eines Jahres als unzureichend für eine langjährige Praxis heraus. Viele propagierten zum Beispiel auf Fleisch und Fisch ganz zu verzichten. Das war nur einer von mehreren Punkten, die mich und andere Essensforscher zwangen, weiter zu forschen und unsere Lebensmittelpalette immer weiter auszudehnen, sofern wir bei der natürlichen Ernährung bleiben wollten.

L-f-v.de:

Was passiert mit Lebensmittelmolekülen, die erhitzt, gebacken, verarbeitet, konserviert oder sonst wie verändert worden sind wenn sie in den menschlichen Körper gelangen?

Essensforscher:

Sie stellen den menschlichen Körper vor unlösbare Probleme. Die Probleme fallen am Anfang in den ersten Jahren noch kaum auf, denn der Körper gewöhnt sich offenbar rasch an unnatürliche Moleküle. Ab einem gewissen Alter äußert sich die Häufung unnatürlicher Moleküle jedoch in Krankheiten und Beschwerden, die unter natürlichen Bedingungen nie auftreten würden.

Der Körper verwertet offenbar einen Teil der für ihn unpassenden Moleküle in der Nahrung. Einen gewissen Teil lagert er in sich ab. Das führt bei vielen Menschen zu Übergewicht. Der Rest wird ausgeschieden, auch in Form von Erkältungs- und anderen Krankheiten. Im Alter so zwischen 55-90 Jahre ist bei den meisten Menschen dann das Maß an Unnatürlichkeit so überschritten, dass der Körper vor lauter Überfüllung mit für ihn unnatürlichen Anteilen sein Leben aufgibt.

Stellt man sich auf ausschließlich Zufuhr von natürlichen Molekülen um, so kommt es erstmal zu starken Entgiftungen (Krankheiten) innerhalb der ersten Jahre nach der Umstellung, die dann jedoch im Lauf der Jahre immer mehr nachlassen, bis sie fast völlig verschwinden.


L-f-v.de:

Das ist ja gravierend und würde bedeuten, die meisten Menschen kennen keine natürliche Gesundheit und geben ihrem Körper nie die Chance, sein natürliches Lebensalter bei gutem Körperbefinden und bei guter Fitness zu erreichen?

Essensforscher:

So scheint es. Die Ergebnisse unserer Ernährungsforschungen deuten in diese Richtung. Ich vergleiche dieses Prinzip gerne mit einer Mülltonne.

Stell dir vor, Du tust jeden Tag etwas Abfall rein in Deine Mülltonne vor der Haustür. Die Tonne wird jeden Tag von der Müllabfuhr geleert. Aber die Müllabfuhr schafft es nicht immer, alles zu entleeren. Kleine Rückstände, die nicht entfernt werden können bleiben laufend zurück. So sammeln sich in Deiner Mülltonne mit den Jahren Reste an und setzen sich darin fest. Das fällt Dir in den ersten Jahren bis vielleicht sogar Jahrzehnten kaum auf, denn du kannst weiterhin Deinen Müll entsorgen. Die Mülltonne wird ja immer wieder gelehrt. Doch irgendwann kommt der Punkt, da fangen auch die kleinen Reste, die drin bleiben an überzuquillen! Dann geht nichts mehr! In dem Moment ist die Mülltonne am Ende und unbrauchbar. Manchmal kann man mit einer Notoperation noch etwas Zeit gewinnen aber das ändert nichts an der Ursache des Problemes, so dass es immer wieder kommt.

So in etwa verfahren fast alle Menschen auf der Erde mit ihrem Körper, weil sie dessen Urnatur nicht verstehen/nicht wahrnehmen und falls doch sich nicht entsprechend ihrem Bewusstsein verhalten.

L-f-v.de:

Wie würdest du den Unterschied beschreiben zwischen natürlichen und nicht natürlichen Lebensmitteln?

Essensforscher:

Gehen wir mal an einem einfachen Beispiel durch, was heutzutage fast alle Menschen zu sich nehmen. Schauen wir uns an, was sie mit Pflanzen machen oder machen lassen, damit sie ein Brot essen können.

Zunächst sähen sie einen Teil der vom Vorjahr geernteten Samen von Gras (z.B. Getreide) auf ein Feld aus. Dank Maschinen lässt sich das in sehr großen Massen machen. Nach einem halben Jahr, wenn die Körner groß sind ist das Gras erntereif. Die Getreidekörner waschen, schälen und malen sie, so dass am Ende nur noch weisses Mehl übrig bleibt. Schließlich wird das Mehl mit Stärke und Gewürzen vermischt und bei unnatürlich großer Hitze, ca. 200 Grad ziemlich lange gebacken, bis es die Konsistenz eines Brotes erhält.

Manche Menschen verzichten dabei auf das Schälen und verwenden Vollkornmehl. Das ist ein Verarbeitungsgang weniger, so dass hierdurch etwas mehr Wert im Endergebnis bleibt. Es haben hier also auf dem Weg zum Brot sehr viele Vorgänge stattgefunden, die es in freier Natur so nicht gibt.

Siehst du, wie stark hier auf den Ursprung des Lebensmittels Brot, das ein Samenkorn eines Grashalmes ist, eingegriffen wurde? Verstehst du, wieviel Energie hier eingesetzt werden muss bis zum Endprodukt?

Unser Körper ist aber ein natürliches System. Ein natürliches System, das an die Natur der Erde angepasst ist. Ein natürliches System verlangt eine Ernährung, die möglichst exakt seiner Natur entspricht, sonst treten auf jeden Fall Probleme auf.

Ist es nicht vollkommen unlogisch, ein natürliches System mit etwas Unnatürlichem zu ernähren? Und trotzdem machen genau das fast alle Menschen auf der Erde täglich!

Stell dir vor, du nimmst einen Grashalm oder ein Getreidekorn direkt aus der Natur (fast das ganze Jahr erhältlich, im Winter unter dem Schnee). Den Grashalm kannst du direkt in den Mund nehmen und ihn kauen. Das Getreidekorn kannst du anfeuchten und 2 Tage lang ankeimen lassen. Dann kannst du es so wie es ist verzehren. Damit gibst du deinem Körper genau die Urzutat von Brot. In dieser Form passt sie vollkommen perfekt zu deiner Körpernatur.

Mit etwas Gewöhnung findest du immer mehr Genuss an allen Naturformen all unserer Lebensmittel. Das dauert eine Weile aber du wirst feststellen, dass bei sämtlichen Lebenmitteln die natürliche, unverarbeitete Urform mindestens genauso gut, meistens sogar besser schmeckt, als das verarbeitete Produkt.

Damit bekommt dein Körper exakt das, was er von seiner Natur her gewöhnt ist. Er braucht sich nicht erst mühsam das für ihn passende aus einer Mischung stark oder sehr stark verarbeiteter Nahrung heraus suchen.

Bei unseren Naturforschungen ist uns auch aufgefallen, dass der Stoffwechsel eines sich natürlich Ernährenden sehr viel langsamer und niedertouriger läuft, als die Körper von Menschen die Verarbeitetes essen. Die Grundenergie die ein natürlich Essender verbraucht, ist also erheblich niedriger.

Aus diesem einfachen Beispiel kannst du ersehen, wie viel effizienter und angepasster an die Natur des menschenlichen Körpers es ist, wenn wir die Lebensmittel exakt so natürlich essen, wie sie in freier unberührter Natur vorkommen.

Weiter zu Teil 2 unserers Interview Ernähren, gesund natürlich

Gartenbau, gesund, voll im Einklang mit der Natur,
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