Muss sich ein Christ Sorgen machen?

muss sich ein Christ sorgen machen Wie können Christen mit ihren Sorgen umgehen?
muss sich ein Christ sorgen machen Um was sorgen sich die Menschen?
muss sich ein Christ sorgen machen Warum kann ein Christ seine Sorgen jederzeit ablegen?

Müssen wiedergeborene Christen in ihren Sorgen bleiben?

Krisen, Arbeitslosigkeit, Corona, Viren, Impfen, Beschneidung von Grundrechten, Zentralisierung von Mächten. Anlass zur Sorge gibt es heutzutage viel. Auch für Christen.

Sind Sorgen auch für Christen da?

Kann ich es wagen, mich impfen zu lassen, trotz der Risiken? Was geschieht, wenn sie meine Kinder nötigen, sich impfen zu lassen?

Welchen Druck und welche Nachteile muss ich erleiden, wenn ich mich weigere, mich impfen zu lassen? Werde ich dann meine Arbeit verlieren oder nicht mehr reisen können?

Diese und ähnliche Sorgen kreisen in vielen Menschen. Auch in Christen gibt es sie. Müssen Christen sich Sorgen machen?

Müssen Christen in ähnlicher Weise in Angst und Sorgen verweilen, wie es viele Nicht- Christen tun?

5 Gründe, warum Christen sich nicht sorgen müssen

1) Christen müssen nicht in ihren Sorgen bleiben, weil sie beständig Grund zur Freude haben

Sprüche 17,22 Ein fröhliches Herz fördert die Genesung. Aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus.

Warum haben Christen allezeit Grund, ein fröhliches Herz zu haben? Ganz einfach: Sie haben beständig Anlass zur Freude, weil sie von Jesus Christus teuer erkauft wurden. Weil Jesus Christus sein Leben für sie am Kreuz geopfert hat, so dass sie in der ewigen Herrlichkeit Gottes leben werden.

Daher können Christen allezeit fröhlich sein, auch dann, wenn sie sich gerade wegen äußerer Umstände schlecht fühlen. Auch wenn sie durch schlechte Entwicklungen in Bedrängnis kommen. Die Freude der wiedergeborenen Christen ist unabhängig von den Gefühlen und äußeren Umständen jederzeit angebracht.

Freut euch im Herrn allezeit, abermals sage ich, freut euch! Phil 4,4

Christen haben allezeit allen Grund innezuhalten, über den Herrn Jesus nachzudenken und sich gewaltig darüber zu freuen, dass er für sie am Kreuz ihre ganze Schuld bezahlt hat!

2) Christen haben allen Grund, freundliche Worte und gute Gedanken zu verbreiten

Freundliche Worte sind wie Honigseim. Süß für die Seele und heilsam für das Gebein. Spr 16,24

Christen haben, weil sie Erlöste und Begnadigte sind, wirklich Grund, freundliche Worte und Gedanken zu verbreiten. Wenn nicht die erlösten Christen, wer dann?

3) Gott ist in den Schwachen und Leidenden mächtig!

Es ist ein biblischen Prinzip, dass der starke, allmächtige Geist Gottes in schwachen Gefäßen, in schwachen Menschen besonders mächtig wirkt.

Gerade die scheinbar schwächeren Glieder des Leibes sind notwendig, Gott hat den Leib so zusammengefügt, dass er dem geringeren Glied umso größere Ehre gab. 1. Kor 12

2. Korinther 4,6-7 Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns.

4) Schwäche und Langsamkeit, nicht unbedingt ein Nachteil

Schwache und kränkliche Menschen können nicht mehr überall in vollem Tempo mithalten in der Gesellschaft. Während sich in der Welt vieles beschleunigt, bleiben manche Geschwächte scheinbar "zurück" und kommen mit dem Tempo der Welt nicht mehr mit. Auch das ist von der Bibel her gesehen gar kein Problem, denn der allmächtige Gott wohnt auch in den schwachen und langsamen Gliedern des Leibes Christi.

Schon Mangel an Erkenntnis ist nicht gut für die Seele. Und wer zu schnell läuft, geht leicht fehl. Sprüche 19,2

Christen dürfen ruhig mal ein paar Gänge runter schalten und langsam machen, insbesondere dann, wenn sie nicht mehr so können. Das bewahrt sie vor unnötigen Fehlern und Irrgwegen. Gott wird sie auf einem guten Weg bewahren, wenn sie ihre Wege ihm anbefehlen.

Die Überlegungen der Fleißigen sind von Vorteil. Wer aber allzusehr eilt, hat nur Schaden davon. Sprüche 21,5

5) Ein Christ hat allen Grund, sich nicht zu Sorgen, weil Gott für ihn sorgt!

Sorgen kreisen fast immer um irdische Dinge. Unerlöste Menschen sind durch und durch irdisch gesinnt. Ein echter Christ muss und soll aber nicht irdisch gesinnt sein. Denn sein Bürgerrecht im im Himmel. Geistlich gesehen lebt der Wiedergerborene schon in Gottes Herrlichkeit und ist geistlich neu geboren und geborgen in Gott. Dies darf sich ein Christ immer wieder vor Augen halten und so werden die Alltagssorgen rasch ihre Kraft verlieren.

Sorgt euch um nichts! Phil 4,6

Sorgt euch nicht um euer Leben. Wer kann durch seine Sorge seiner Lebenslänge auch nur eine Elle hinzufügen? Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes.

Darum sorgt euch nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.
Auszug aus: Matthäus 6,25-34

Christen brauchen sich also nicht zu sorgen, bzw. wenn sie Sorgen haben, müssen sie ihre Sorgen nicht behalten. Sie können sie jederzeit in Gedanken und im Gebet an Gott abgeben. Wohl dem, der sich eifrig und beständig darin übt.

Résumé
  • Auch in Christen kommen manchmal Sorgen auf, sie sind ja ganz normale Menschen.
  • Christen haben allezeit die Möglichkeit und Grund, ihre Sorgen abzulegen.
  • Christen sind erkauft in Christus, sie sind für Gott unendlich teuer und kostbar.
  • Christen sind geführt und getragen von Gott dem Allmächtigen.
  • Daher gibt es für einen Christen letztendlich keinen Grund, an seinen Sorgen fest zu halten.
Tobias, Redaktion Lernen Fühlen Verstehen
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